Edging (auch „Orgasmus-Edge“ oder „Teasing & Denial“) bedeutet, jemanden (oder sich selbst) bewusst immer wieder ganz nah an den Orgasmus heranzuführen, ohne ihn tatsächlich zuzulassen.
Wie funktioniert Edging?
Der Erregungsbogen wird mehrmals bis kurz vor dem „Point of no Return“ gesteigert und dann wieder abgebremst:
- Die Stimulation wird so lange gesteigert, bis der Orgasmus unmittelbar bevorsteht.
- Kurz bevor er unausweichlich wird, wird die Stimulation stark reduziert oder ganz gestoppt.
- Die Erregung lässt etwas nach.
- Danach wird erneut stimuliert und der Vorgang wiederholt.
Dieser Zyklus kann über längere Zeit (Minuten bis Stunden) fortgesetzt werden.
Wirkung
- Die sexuelle Spannung und Empfindlichkeit steigen stark an.
- Der spätere Orgasmus (wenn er dann erlaubt wird) fühlt sich oft intensiver an.
- Bei längerer Anwendung entsteht ein Zustand starker, anhaltender Erregung und oft auch Frustration.
Zusammenhang mit Keuschhaltung
In der männlichen Keuschhaltung wird Edging häufig eingesetzt als:
- Vorbereitung auf einen kontrollierten oder ruinierten Orgasmus
- Methode, um den Mann über längere Zeit in hoher Erregung zu halten, ohne ihm Entladung zu gönnen
- Werkzeug der Keyholderin, um die Kontrolle über den Orgasmus zu demonstrieren
Kurz gesagt: Edging = bewusstes Heranführen an den Orgasmus und dann wieder Zurücknehmen, um die Erregung maximal aufzubauen und den Höhepunkt hinauszuzögern oder zu kontrollieren.
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